wiki:ChangeImpactAnalysis

Project: Bewertung von Produktmodifikationen zur Optimierung produktionslogistischer Prozesse

Description

Situation

Bei unzureichender Leistung produktionstechnischer Systeme bestehen i.A. Möglichkeiten zur Verbesserung durch

  • Anpassung der Prozessplanung zur Beachtung der Minderleistung,
  • Änderung des Prozesses oder der Systemarchitektur,
  • Änderung des Produktionssystems als Ressource (technische Änderungen, Investition) und
  • Anpassung des herzustellenden Produktes zur Vermeidung des Problems.

Hierbei können Verbesserungskonzepte durchaus ein Verbund von Maßnahmen aus mehreren dieser Bereiche sein. Sind in einem Konzept zur Verbesserung des/der Produktionsprozesse/s Änderungen des herzustellenden Produktes vorgesehen, so sind die damit verbundenen Auswirkungen nur schwer abzuschätzen []. Im Vergleich zu Änderungen des Produktionssystems und der Produktionsplanung haben Änderungen des Produktes meist einen weiteren Auswirkungshorizont innerhalb und außerhalb des Unternehmens [].

Beispiel?

Ziel

Das Ziel besteht in einer Unterstützung bei der oben beschriebenen Konzeptbewertung. Werden als Teil eines Lösungskonzeptes Änderungen der Produktstruktur und -gestaltung abgeleitet, so sollen auf Basis der direkt notwendigen Änderungen am Produkt

  • die Informationen bereitgestellt werden, die für die direkte Änderung relevant sind,
  • Auskunft gegeben werden, welche Teile des Produktes und Produktgruppen sowie Unternehmensstellen oder -bereiche von der Änderung betroffen wären,
  • die zum weiteren Beibehalt der Funktionserfüllung des Produktes notwendigen indirekten Änderungen am Produkt bestimmt werden,
  • und die daraus eventuell resultierenden Auswirkungen auf andere Prozesse der Produktion abgeschätzt werden.

Hierdurch soll der Umfang der Auswirkung eines Lösungskonzeptes besser umrissen werden und so eine Konzeptbewertung vereinfacht, sowie Konflikte oder Ausschlussgründe früher erkannt werden

Stand der Forschung

Zum Thema des Daten- und Änderungsmanagement bestehen viele Ansätze, die sich mit Verknüpfungen der hier zu betrachtenden (Teil-)Modelle beschäftigen. Für eine ausreichende Definition und Absicherung der Idee ist hier eine Recherche bestehender Ansätze besonders wichtig. Hier einige Beispiele:

Aus Stark et. al. 2010 aus [Stark et al. 2010]

ToDos? vom 5.11.2010 (nächstes Treffen ~ 1.12.2010)

  • Nachgang: Austausch bisher gesammelter Dokumente des Meetings
  • Einrichtung Trac-System zum Dokumentenaustausch und –ablage
  • Themeneingrenzung
    • Recherche
      • bestehende Arbeiten (Produkte, Prozesse, Verbindung dieser Daten/Dokumente?)
      • Tools
      • Dokumentenformate
      • Produkte
      • Prozesse
      • Informationsflüsse, Datenaustausch
    • Welche Daten(teil)modelle, & Beschreibungstheorien bestehen für
      • Produkt und
      • Produktion
    • Sind Beziehungen zwischen den Datenmodellen bereits iA Teil der Modelle selbst oder sind diese einfach ableitbar?
    • Welche Entwicklung scheint sich für die Standards und Modelle anzubahnen?
  • Weiterentwicklung der konkreten Fragestellung
  • Beschaffung eines Datenbeispiels

Arbeitsergebnis

Rechercheergebnisse im Bezug auf Produktdatenmanagement und prozessübergreifende Datentransfers:

  • Produktdatenmanagement: http://www.pdm-collaborator.de/download/ABS_Paper.pdf
  • Produktdatenmanagement: angehängte Datei "Projektbezogenes Produktdatenmanagement"
    • Inhalt: Ein Projektraum, in dem Produktdaten und Prozesse in einem Projektdaten-Repository gespeichert werden, unterstützt die Beurteilung des erreichten Entwicklungsstands und die Planung weiterführender Aktivitäten zwischen den Projektpartnern. Ausschlaggebend ist hierfür eine anwendungsneutrale Speicherung der den Prozessen zugrundeliegenden Produktdaten innerhalb einer Datenschicht. Die zur Manipulation der Daten notwendige Prozessschicht ist Bestandteil einer Integrationsplattform, die am Entwicklungsprozess beteiligte Applikationen (z.B. CAD, PLM, VR) eingliedert (vgl. [1]). Verteilte Entwicklerteams werden durch einen translokal zu erreichenden und gemeinsam nutzbaren Projektraum unterstützt, wenn er:
      1. projektbezogene Produktdaten (z.B. Geometrie-, Simulations- und Berechnungsdaten) und
      2. unternehmensübergreifende Prozesse (z.B. Freigabe und Verteilung der Produktdaten) in einem Projektdaten-Repository verwalten kann. Die schematische Beschreibung eines Szenarios aus verteilten Entwicklerteams und die Umsetzung der daran gestellten Anforderungen sind Inhalt des folgenden Abschnitts.
  • Digitale Produktion: angehängte Datei "Prozessmodell zur Integration von Konstruktion und Montageplanung"
    • Inhalt: Das hier vorgestellte Prozessmodell erläutert die verschiedenen Teilprozesse von Konstruktion und Montageplanung und zeigt insbesondere deren frühzeitige, ablauforientierte Zusammenführung. Außerdem wird die Bereitstellung von Informationen und Wissen der Montagevorbereitung als notwendige Rückmeldung in den Entwicklungsprozess dargestellt. Für eine ganzheitliche konstruktionsintegrierte Arbeitsvorbereitung bildet das Prozessmodell einen ersten Ansatz, der im Rahmen der Forschungstätigkeit sukzessive um weitere relevante Konzepte, Methoden, Modelle aber auch geeignete IT-Unterstützung erweitert wird. Dies ist beispielsweise die Konzipierung eines Reifegradmodells, welches die Beurteilung der Produzierbarkeit eines Produkts schon innerhalb des Entwicklungsprozesses ermöglicht. Weiterhin erfolgt die Entwicklung eines Informations- und Wissensmodells, mit dem Erfahrungen und Informationen aus Arbeitsvorbereitung, Produktion und Service strukturiert und zum optimalen Zeitpunkt für die Produktentwicklung aufbereitet und verdichtet zur Verfügung gestellt werden. Zudem muss der vorliegende Ansatz um weitere Bereiche der Arbeitsvorbereitung, insbesondere um die Fertigungsplanung, erweitert und vervollständigt werden.

Participants

Last modified 6 years ago Last modified on 01.12.2010 15:21:06

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